Anträge

Grundsätzlich gilt es zwei Antragsformen zu unterscheiden:

  • Personen, die einen Führerschein besessen haben und diesen verloren haben, haben einen Antrag auf Wiedererteilung zu stellen.
  • Personen, die ohne eine Fahrerlaubnis eine Rechtswidrigkeit begangen haben, haben einen Antrag auf Neuerteilung zu stellen.

Nachdem Sie durch eine postalische Aufforderung der Verkehrsbehörde darum gebeten worden sind, binnen einer gesetzten Frist eine positive Begutachtung vorzulegen, helfen wir Ihnen durch die einzelnen Schritte bis zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis.

Beschaffung der Straßenverkehrsakte

Um Ihnen konkret sagen zu können, welche Maßnahmen für die Neu- oder Wiedererteilung der Fahrerlaubnis bei Ihnen im Rahmen der MPU-Vorbereitung notwendig sind, benötigen wir Einsicht in Ihre Verkehrsakte.

Die Beschaffung Ihrer Straßenverkehrsakte übernehmen wir für Sie nach der Erteilung einer Vollmacht kurzfristig. Auch Sie selbst können Ihre Verkehrsakte bei Ihrer Führerscheinstelle persönlich einsehen und gegen eine Gebühr dort kopieren lassen. Alternativ können Sie die Dokumente selbst ablichten und uns zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung stellen, beispielsweise per WhatsApp-Nachricht an unsere Unternehmensmobilfunknummer.

Fristen und Regelungen

In einigen Fällen ist es zeitlich nicht möglich, eine Vorbereitung und Begutachtung der Fahreignung (MPU) innerhalb der Zweimonatsfrist der Anträge zur Wiedererteilung durchzuführen. Die Gründe können z.B. in der Notwendigkeit der Einhaltung einer sechs- oder zwölfmonatigen Abstinenz liegen oder darin, dass Sie sich erst spät dazu entschlossen haben, eine Vorbereitungsstelle aufzusuchen. In diesen Fällen stellen wir gerne für Sie einen Verlängerungsantrag, welcher der Verlängerung der Vorlagefrist einer positiven Begutachtung dient.

Beim Vorliegen einer Sperrfrist durch die Begutachtungsstellen können wir nach erfolgreich absolvierter Vorbereitung eine Verkürzung der Sperrfrist beantragen. Damit dieser Antrag genehmigt werden kann, muss ein wichtiger Grund vorliegen. Dies ist dann gegeben, wenn durch den Führerscheinentzug eine unverhältnismäßige Belastung für Sie entsteht. Die von uns ausgestellte Teilnahmebescheinigung kann zusätzlich als Nachweis dafür verwendet werden, dass eine persönliche Änderung bei Ihnen bereits eingetreten ist und eine Verkürzung somit gerechtfertigt ist.