Abstinenz

In einigen Fällen muss bei der Begutachtung der Fahreignung nachgewiesen werden, dass kein Alkohol und/oder Drogen mehr zu sich genommen wird/werden. Hierbei ist es wichtig, dass das Abstinenzprogramm die CTU-Kriterien (Chemisch Toxikologische Untersuchungen) erfüllt. Die Durchführung erfolgt mittels der Zusammenarbeit mit Laboren, die nach DIN ISO/IEC 17025 akkreditiert sind und ausnahmslos den GTFCh-Richtlinien, also den Richtlinien der Gesellschaft für Toxikologische und Forensische Chemie, entsprechen. Unsere Aufgabe liegt in der Unterstützung der Organisation des Abstinenzprogramms.

Abstinenznachweis

In einem ersten Schritt haben Sie einen Verkehrsmediziner aufzusuchen, der die Proben in Form von Haaren oder Urin entnimmt und in ein Labor sendet. Die Ergebnisse des Labors werden postalisch an uns retourniert, sodass wir sie Ihnen und der anerkannten Begutachtungsstelle übermitteln können.

Die Urinprobe ist zukunftsgerichtet und erfolgt zu nicht vorgegebenen Zeitpunkten in der Abstinenzzeit. Im Allgemeinen summiert sich die Einbestellung der Proben auf 4 Abgaben für einen Zeitraum von 6 Monaten und auf 6 Proben für eine Periode von 12 Monaten. Zur Wahrung einer gültigen Abstinenz sind die Proben nach Anberaumung binnen 24 Stunden beim zuständigen Facharzt zu erbringen. Weitere wichtige Voraussetzungen zur Gültigkeit der Abstinenz können den CTU-Kriterien entnommen werden, über die Sie im Falle einer Abstinenz ausführlich informiert werden.

Die Haarentnahme (Haare dürfen nicht gebleicht oder gefärbt sein) ist entgegen der Urinprobe auf die Vergangenheit ausgerichtet und kann für MPU-Anlässe aufgrund von Alkohol maximal 3 Monate und für MPU-Anlässe aufgrund von Drogen maximal 6 Monate rückwirkend geltend gemacht werden.

Anerkennung

Bei der Anerkennung ist besondere Sorgfalt geboten:

Nach der dritten Auflage der Beurteilungskriterien für die Urteilsbildung in der Fahreignungsdiagnostik sind die CTU-Kriterien im Vergleich zur zweiten Auflage deutlich verschärft worden. Daher ist bspw. die Abnahme der Haare beim Hausarzt nicht mehr möglich!

Verlieren Sie daher keine Zeit, verschenken Sie nicht Ihr Geld und lassen Sie sich von Anfang an professionell von uns unterstützen.