MPU wegen Drogen

Die Polizei winkt Sie zur Seite und plötzlich wird Ihnen der Konsum von Drogen vorgeworfen…

Ob Sie nun wirklich konsumiert haben oder Ihnen jemand bei einem Diskobesuch etwas in Ihr Glas getan hat, spielt jetzt keine Rolle mehr. Egal ob Cannabis, Amphetamine, Kokain, Heroin, Opiate, Speed oder Ecstasy. Die Drogentests können selbst kleinste Drogenmengen sofort nachweisen. Während es bei dem Konsum von Alkohol zumindest noch Promillegrenzen gibt, gilt bei Drogen eine absolute Null-Toleranz-Gesetzgebung. Allein der Verdacht auf den Missbrauch von Drogen kann zur Anordnung einer MPU wegen Drogen führen. Sollte dieser Verdacht zudem im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr entstehen, so ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen: Es muss ein positives MPU-Gutachten her – sonst gibt es keinen Führerschein mehr! Damit der Führschein wieder in greifbare Nähe rückt, ist eine solide, sehr gute Vorbereitung für die Medizinisch-Psychologische Untersuchung zwingend notwendig! Daneben müssen Sie eine Drogenabstinenz (6 oder 12 Monate) durch ein zertifiziertes Labor vornehmen lassen und die Abstinenz bei der MPU nachweisen. Dieser Nachweis beweist forensisch, dass Sie über einen bestimmten Zeitraum keine Drogen konsumiert haben und ist als Grundvoraussetzung eines positiven Gutachtens zu interpretieren.