MPU wegen Straftaten

Sie sind ohne eine gültige Fahrerlaubnis gefahren oder haben eine andere Straftat begangen und stehen nun vor einer MPU, die Sie positiv absolvieren müssen? Sicherlich existiert in einigen Fällen Unklarheit darüber, was eine Straftat mit dem Führerschein und der Wiedererteilung zu tun haben soll. Einige empfinden es sogar als Abzocke oder gar Schikane des Staates, doch der Hintergrund und Zusammenhang lässt sich schnell erklären: Wenn Sie beispielsweise wegen schwerer Körperverletzung auffällig geworden sind oder eine Bank überfallen haben, dann haben Sie eindeutig erheblich gegen geltendes Recht verstoßen. Sie haben mit Ihrer Tat bewiesen, dass Sie zu diesem Zeitpunkt nicht fähig waren, sich an Regeln und Gesetze zu halten und haben vorsätzlich oder zumindest billigend in Kauf genommen, sich oder andere in Gefahr zu bringen. Viele Gerichte waren sich darüber einig, dass Personen mit hinreichend nachgewiesenem Aggressionspotenzial oder krimineller Energie nicht die nötige charakterliche Stärke besitzen, die zum Führen eines Kraftfahrzeuges erforderlich ist. Demnach ist die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) wegen Straftaten rechtlich erlaubt und bei näherer Betrachtung sogar nachvollziehbar und sinnvoll. Sicherlich gab es für Sie zum Zeitpunkt der Tat ausreichend Gründe, um diese Straftat zu begehen. Entscheidend für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ist zunächst die Einsicht, dass Ihr Verhalten nicht entschuldbar ist. Auch hierbei helfen wir Ihnen gerne! Wir werden mit Ihnen alle Vergehen im Detail besprechen und Sie optimal zur Begutachtung vorbereiten!